Mo

24

Mai

2010

Möbel leasen statt kaufen

Der einfallsreiche Hotelier kauft Möbel nicht mehr - er least. Ein Villacher Unternehmen hat eine Marktlücke entdeckt: Die Firma stattet Hotelzimmer mit Leihmöbeln aus. Die Hoteliers müssen die Möbel nicht kaufen, sondern bezahlen überschaubare monatliche Leasingraten.

 

Zielgruppe mittelständische Hotelerie

 

Qualität ist gefragt, auch oder vor allem im Urlaub. Hotels der gut ausgestatteten Drei- und Vier-Sternekategorie haben daher auch kaum Auslastungsprobleme.

Probleme gibt es aber für die mittelständische Hotellerie, wo die Zimmereinrichtung sehr oft nicht mehr dem heutigen Standard entspricht. Und genau an diese Zielgruppe richtet sich das Leasing-Angebot des Villacher Unternehmens.

Fünf verschiedenen Ausstattungsvarianten

 

Der Hotelier kann unter fünf verschiedenen Ausstattungsvarianten wählen. Vom Bett über den Kasten bis hin zu den Vorhängen ist alles dabei. Auf Wunsch kommen auch Lampen, Schreibtisch oder auch der Fernsehapparat dazu. Hergestellt werden die Möbel in Serienfertigung in Slowenien, die Montage und etwaige Sonderanfertigungen übernehmen Kärntner Betriebe.

Mietmöbel ab 50 Euro pro Monat

 

Manfred Kepold, einer der beiden Furnirent Geschäftsführer zu den Kosten: "Es kommt natürlich auf die Bestückung an, aber es geht bei uns mit 50 Euro pro Zimmer und Monat los. Die Laufzeit beträgt 84 Monate. Der Kunde kann sich dann entscheiden, ob er die Möbel mit der letzten Rate als Eigentum übernehmen möchte oder wir renovieren und er bekommt wieder eine neue Zimmereinrichtung."

Ausstattungen sogar bis Norwegen verleast

 

Astrid Zlami vom Hotel Geyer in Klagenfurt hat sich für dieses Renovierungsmodell entschieden. Sie hat vor zwei Jahren neun Zimmer geleast: "Man erspart sich sehr viel. Ich habe mir das ausgerechnet. Man muss keinen Kredit für den Kauf aufnehmen, sondern zahlt einfach monatlich die Miete."

 

Der Hauptmarkt von Furnirent ist derzeit noch Österreich, aber auch in Norwegen und in Serbien hat der Villacher Betrieb bereits Hotels ausgestattet. Auch aus Deutschland, Italien und Slowenien soll es bereits Anfragen geben.

 

Mehr Informationen finden Sie auf der Website des Anbieters unter www.furnirent.com.  

 

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Miracle Media Redaktion

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