Di

15

Jun

2010

Geschäftsidee: Freizeitagentur

Der Trend zu Single-Haushalten hält seit Jahren an. Damit wächst auch der Bedarf an Partnern für Reisen, Hobbys und Sport, kurz für die Gestaltung der Freizeit. Auf diese Marktnische setzen spezielle Vermittlungsagenturen.

Für die Idee spricht: Sie können problemlos nebenberuflich und mit geringem finanziellen Risiko von zu Hause aus starten.

 

Bei der Vermittlung von Freizeitpartnern bieten sich eine Reihe von Varianten an. So können Sie sich auf die Bereiche Hobby, Sport, Reisepartner, Mitwohn-, Mitfahr- oder Mitflugmöglichkeiten etc. spezialisieren. In der Gründungsphase sollten Sie sich aber nicht verzetteln und ein klares Profil Ihrer Agentur erarbeiten.

 

Ausstattung

 

Mit einem PC, Drucker und einem Telefon sind Sie bereits bestens ausgestattet. Da keine komplizierten Arbeiten zu erledigen sind, genügt ein handelsüblicher PC und ein gängiges Datenbankprogramm zur Führung Ihrer Kundenkartei. Wichtig ist, dass Sie für Interessenten ständig erreichbar sind, außerhalb der Bürozeiten eventuell über einen Anrufbeantworter oder ein Handy.

 

Wie finden Sie Kunden?

 

Zu Anfang müssen Sie einiges in Werbung investieren. Schließlich steht und fällt der Erfolg Ihrer Agentur mit der möglichst schnell wachsenden Zahl der Kunden. Gestalten Sie an Ihrem PC Handzettel (Flyer), die Sie in öffentlichen Einrichtungen und Geschäften auslegen. Zusätzlich schalten Sie Kleinanzeigen in der regionalen Presse.

 

Den Interessenten schicken Sie einen Fragebogen, in dem sie Name, Adresse, Alter und die Bereiche eintragen, für die sie Partner suchen. Achten Sie gut darauf, dass Ihre Agentur nicht als Heiratsvermittlung oder ähnliches verstanden wird. Diesbezügliche Anfragen - die nicht ausbleiben werden! - sollten Sie freundlich, aber bestimmt ablehnen.

Was kann ich verdienen?

 

Ihren Kunden, die Sie in Ihre Kartei aufnehmen, berechnen Sie einen Mitgliedsbeitrag, z.B. viertel-, halb- oder ganzjährig. Solange Sie noch im Aufbau Ihrer Datenbank sind, halten Sie die Beträge eher niedrig. Bestehende Agenturen verlangen Jahresbeiträge zwischen 50 und 100 Euro. Das sollte auch Ihr Ziel sein, begnügen Sie sich jedoch zunächst mit einer Gebühr von ca. 25 Euro. Das ist fair gegenüber den ersten Kunden und hilft Ihnen bei der schnellen Akquisition neuer Interessenten.

 

Kundenbindung

 

Damit Ihre Freizeit-Agentur floriert, wird es auf Dauer nicht reichen, nur Datenbankpflege zu betreiben und sich auf die reine Vermittlung zu konzentrieren. Erfolgreiche Betreiber betätigen sich auch als Animateure: Sie erkunden verschiedene Freizeitmöglichkeiten und organisieren selbst Veranstaltungen für die Mitglieder. Zur Kundenbindung versenden Sie einen regelmäßigen Informationsbrief und veranstalten Mitgliedertreffen.

 

Tipp: Sie können diese Vermittlungsagentur auch als Club organisieren. Einige Betreiber haben diese Form gewählt, unter anderem auch um eine gewisse Exklusivität zu wahren.

 

Archivartikel

Miracle Media Redaktion

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