Fr
01
Apr
2011
Geschäftsideen testen im GründerInnenCamp
Im GründerInnenCamp des LOK.e.V. können jungen Männer und Frauen aus allen Kulturen ihre eigenen Geschäftsideen entwickeln und ausprobieren. Das Angebot richtet sich an Jugendliche in ganz Berlin.
Viele Jugendliche sind unternehmerisch tätig: Sie legen Musik auf, programmieren Webseiten oder bieten haushaltsnahe Dienstleistungen an. Meist geschieht das in einer rechtlichen Grauzone. Im
GründerInnenCamp lernen sie, wie sich diese Ideen ausbauen und umsetzen lassen.
„Die eigene Idee zu testen und zu erfahren, ob es Kunden für das Angebot gibt, ist ein wesentlicher Bestandteil im GründerInnenCamp“, sagt Projektleiterin Maria Kiczka-Halit. „Wir bieten diese Möglichkeit. Die Jugendlichen können wirtschaftlich tätig werden, ihr erstes Geld verdienen und an ihren Ideen feilen, alles im geschützten Rahmen des Projekts.“
Im vergangenen Jahr konnte Valmira Hallili im GründerInnenCamp ihren Kosmetikservice testen und Silvia Gonzales de Brünger Kunden für ihr Fotoatelier gewinnen.
Tanja Luther, 21, hat vielfältige künstlerische Begabungen. Sie malt, gestaltet individuelle Kunstpostkarten und schreib Kurzgeschichten und Gedichte. Im GründerInnenCamp hat sie Workshops besucht und zusammen mit ihren Gründungsberatern die nächsten Schritte auf dem Weg in die berufliche Selbstständigkeit geplant. Am 8. April stellt sie ihre Arbeiten im Knofi in der Bergmannstraße vor. „Im GIC habe ich viel über die betriebswirtschaftliche Seite eines Unternehmens gelernt und was alles dazu gehört, von Buchhaltung bis zur Vermarktung“, sagt Tanja Luther. „Alleine hätte ich mir nicht zugetraut eine ganze Ausstellung zu organisieren.“
Im Projekt GründerInnenCamp gibt es noch einige freie Plätze. Ein Einstieg ist jederzeit möglich. Neben Workshops und individueller Beratung stehen Büroarbeitsplätze und Laptops zur Verfügung. Die Teilnehmer können über Minijobs bis zu 400 EUR im Monat mit der eigenen Geschäftsidee Geld verdienen und so ihren Lebensunterhalt finanzieren. Zusätzlich gibt es einen Experimentierfonds, aus dem für das Unternehmen nötige Anschaffungen gemacht werden können. Das Angebot wird aus europäischen Geldern finanziert und ist für die Teilnehmer kostenlos.
Information unter www.gic-berlin.net oder telefonisch unter 297 797 36.
Das Projekt GIC wird im Rahmen des XENOS-Programms „Integration und Vielfalt“ durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und den Europäischen Sozialfonds gefördert.
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
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