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29
Jun
2012
Wer regelmäßig mit seinen Kunden Kontakt halten will, kommt um die Versendung eines Newsletters nicht drum herum. Kein anderes Medium bietet heute so gute Möglichkeiten, Kunden über neue Produkte und Dienstleistungen zu informieren und so dauerhaft an sein Unternehmen zu binden.
Damit Ihr Newsletter ein Erfolg wird, sind einige Punkte bei der Erstellung und Gestaltung, aber auch gewisse Faktoren bzw. Bedingungen zu beachten. Die wichtigsten haben wir hier für Sie zusammengefasst:
An wen richtet sich Ihr Newsletter? Bewegt sich Ihre Zielgruppe im Business-to-Business-Bereich (B2B) oder eher im Business-to-Consumer-Bereich (B2C)? Für welche Themen interessiert sich Ihre Zielgruppe? Je präziser Sie Ihre Zielgruppe definieren, um so individueller können Sie auf die Leser Ihres Newsletters eingehen und diesen interessant gestalten.
Der Betreff kann darüber entscheiden, ob ein Newsletter geöffnet wird oder gleich im Spam-Ordner landet. Vermeiden Sie werbliche Betreffzeilen. Wählen Sie lieber auffällige Formulierungen, die den Leser dazu veranlassen, weiterzulesen.
Beispiele:
Tipp: Hilfreiche Tipps zur Gestaltung von Headlines, die sofort ins Auge fallen, veröffentlichen wir demnächst auf unserer Webseite. Schauen Sie wieder hier oder auf unserer Facebook-Fanseite vorbei.
Es ist eine Selbstverständlichkeit, dass Sie die Leser Ihres Newsletters persönlich ansprechen. Wer würde schon einem Brief von seiner Bank Beachtung schenken, wenn er darin nicht namentlich angesprochen würde?
Die persönliche Anrede in Newslettern ist sogar ein Muss. Angesichts der Reizüberflutung und zahlreichen Spam-E-Mails beugen Sie so auch vor, dass der Empfänger die Lösch-Taste drückt oder Ihre Nachricht im Spam-Ordner landet.
Anreden wie "Sehr geehrte/r Frau/Herr..." gehen dabei eher unter. Ein freundliches "Hallo, liebe/r ..." oder "Guten Tag, Frau/Herr..." finden da schon eher Beachtung.
In der Kürze liegt die Würze. Daher sollten sich die Inhalte Ihres Newsletters auf die Ankündigung von Artikeln, die Sie auf Ihrer Webseite veröffentlichen, beschränken. Eine aussagekräftige Schlagzeile, 2-3 Sätze zur Einleitung und evtl. ein Bild sollten genügen, um beim Leser genug Interesse zu wecken, den Link anzuklicken und auf Ihrer Webseite weiterzulesen.
Ihr Newsletter sollte interessante und aktuelle News sowie individuelle, auf Ihre Zielgruppe abgestimmte Inhalte enthalten. Vermeiden Sie eine zu werbliche Gestaltung. Auch wenn Sie den Newsletter mit externen Werbeangeboten finanzieren, sollten diese genau auf Ihre Themen abgestimmt und sehr sparsam - max. 3 - verwendet werden.
Banner dienen der Auflockerung und machen den Newsletter für den Leser attraktiver, reine Werbebanner sollten aber vermieden werden. Ein Banner sollten das Thema des Textes aufgreifen und nicht allzu sehr ablenken. Blinkende "Klick mich" Banner, Buttons etc. sind tabu.
Ob es besser ist, reine Text- oder HTML-Newsletter zu verschicken, darüber streiten die Experten. Ein HTML-Format wirkt in jedem Falle professioneller, weil Sie hier die Möglichkeit haben, Inhalte farblich, symbolisch oder bildlich darzustellen.
Aber nicht jeder Newsletter-Empfänger hat die Möglichkeit, HTML-E-Mails zu empfangen. Sinnvoll ist es, den Interessenten schon bei der Eintragung in den Newsletter zu fragen, ob er diesen lieber als Text- oder HTML empfangen möchte.
Wichtig ist vorallem, dass Ihr Newsletter regelmäßig versandt wird, z.B. jede Woche, aller 14 Tage oder 1 x monatlich. Ein Patentrezept bezüglich der Häufigkeit der Aussendungen gibt es nicht. Ausschlaggebend ist sicherlich die Aktualität Ihrer Newsletter-Inhalte. Auf keinen Fall sollten Sie Ihren Newsletter-Empfängern mit mehreren E-Mails täglich auf die Nerven gehen.
In Marketingkreisen werden als gute Tage für den Versand von Newslettern der Dienstag und der Mittwoch favorisiert, da an diesen Tagen die Aufmerksamkeit der Leser als besonders hoch gilt. Mit einer kleinen Umfrage bei Ihren Lesern können Sie schnell herausfinden, welcher Tag für Ihre Zielgruppe wünschenswert ist.
Ohne Erfolgskontrolle sind Sie blind. Deshalb ist eine Nachbearbeitung Ihres Newsletters genauso wichtig, wie die Vorbereitung. Analysieren Sie mit Tracking-Systemen wie Google Analytics das Klickverhalten Ihrer Leser. Welche Artikel erzielten die größte Resonanz? Diese Auswertungen liefern Ihnen wichtige Daten für die Planung zukünftiger Marketing-Aktionen.
Die rechtlichen Rahmenbedingungen für die Versendung von Newslettern bilden das Teledienstdatenschutzgesetz und der Personen-Datenschutz. Seit einer Gesetzesänderung im Jahr 2002 ist der Versand von geschäftlichen E-Mails nur noch nach ausdrücklicher Zustimmung des Empfängers erlaubt.
Darüber hinaus besteht die Pflicht zur Angabe eines Impressums. Zu beachten ist auch, dass dem Empfänger die Möglichkeit eingeräumt werden muss, sich jederzeit auch wieder aus dem Vertreiler austragen zu lassen. Ein entsprechender Abmelde-Link gehört in jede E-Mail.
Quelle: www.unternehmer.de
Torsten Schwarz
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