Existenzgründungen von Frauen erfolgreicher


Gründe für den Erfolg weiblicher Existenzgründungen

Bild: Joachim Kirchner / pixelio.de
Bild: Joachim Kirchner / pixelio.de

Wenn Frauen gründen, sind sie dabei sehr erfolgreich. Auf ihrem Weg der Existenzgründung scheitern Gründerinnen wesentlich seltener als ihre männlichen Kollegen – die Überlebenswahrscheinlichkeit einer weiblichen Existenzgründung ist ungleich höher. Frauen gründen außerdem risikobewusster.

 

Dennoch: Obwohl ihr Anteil steigt, lässt die Zahl der Frauen, die sich selbstständig machen, weiterhin zu wünschen übrig. Zum einen, weil Banken eine Existenzgründung bei Frauen nach wie vor kritisch sehen. Und zum anderen wird eine Gründerin stärker durch die Familie belastet.

Frauen gründen mit viel Engagement, Enthusiasmus und Phantasie

Frauen gründen weniger und kleinere Unternehmen als Männer. Ihr Anteil an der Selbstständigenquote beträgt in Deutschland nur knapp 29 Prozent. 70 Prozent der Frauen gründen allein (bei Männern sind es 59 Prozent), davon arbeitet ein Drittel zu Hause.

 

Dienstleistungsbereich, insbesondere Gesundheits- und Sozialwesen, Gastgewerbe und Handel sind die bevorzugten Branchen: Viele persönliche und soziale Dienstleistungen in diesen Bereichen können alleine erbracht werden. Frauen gründen risikobewusster, ihre Unternehmen sind seltener auf schnelles Wachstum ausgelegt.

Frauen gründen zudem im Schnitt später als Männer - knapp zwei Drittel gründen im Alter zwischen 35 und 54 Jahren. Zum Vergleich: 40 Prozent der männlichen Gründer sind bis zum 35. Lebensjahr bereits selbständig.

 

Für Frauen fällt die Gründung oft in eine Lebensphase, in der die Kinder noch im Haushalt leben und somit große persönliche und familiäre Verpflichtungen bestehen. Dazu passt, dass bei Frauen ein hoher Anteil pragmatischer Gründungen auszumachen ist:

 

Frauen gründen nicht, weil sie eine bahnbrechende Geschäftsidee ausgemacht haben, sondern weil Sie keine bessere Erwerbsalternative sehen.

 

Die Unternehmensgründung wird zum Weg aus der Arbeitslosigkeit oder als Wiedereinstieg nach längerer Familienzeit genutzt. Dies bedeutet jedoch häufig einen schwierigeren Start.


Ein weiteres charakteristisches Merkmal von Existenzgründerinnen ist die Teilzeitarbeit: Mehr Frauen machen sich im Nebenerwerb als im Vollerwerb selbständig. Knapp ein Viertel der selbständigen Frauen arbeitet weniger als 20 Stunden pro Woche, nur 62 Prozent arbeiten mehr als 40 Stunden pro Woche. (88 Prozent der Männer arbeiten mehr als 40 Stunden.)


Die Mehrzahl der Frauen verfügt über geringes Eigenkapital. Das liegt auch daran, dass Frauen nach wie vor in schlecht bezahlten Berufen ohne Karrierechancen und in geringfügigen Beschäftigungsverhältnissen überrepräsentiert sind.

 

Die Finanzierung der Unternehmensgründung packen Frauen anders an als Männer: Sie gründen mit weniger Kapital, stellen seltener Kreditanträge und bevorzugen informelle Geldquellen wie Familie oder Freunde. Ihre Gründungen gelten für Banken oftmals als unattraktiv. In der Folge nutzen Frauen weniger die von den Banken bewirtschafteten öffentlichen Förderwege.

 

Als Verhandlungspartnerinnen haben sie immer noch mit Akzeptanzproblemen zu kämpfen: Bankenvertreter und Kunden zweifeln zuweilen an ihrer Risikobereitschaft, der Ernsthaftigkeit ihrer Absichten und dem möglichen Erfolg des geplanten Unternehmens.

Die gute Nachricht: Frauenunternehmen haben eine höhere Überlebenswahrscheinlichkeit. Gründerinnen stehen sehr positiv zur eigenen Selbstständigkeit und sind entschlossen, auftretende Probleme zu lösen.

 


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