Was passiert im Cyberspace, wenn Sie nicht mehr sind?



Vorsorge für Facebook, Twitter und Co.

Bild: Stuart Miles / freedigitalphotos.net
Bild: Stuart Miles / freedigitalphotos.net

Mehrere Hundert Millionen Menschen treiben sich täglich auf den Plattformen Facebook, Twitter, Google+ & Co. herum, doch wenn man verstirbt, wer kümmert sich oder löscht dann all die ganzen Daten dort? Neben einer Notfallregelung für Ihr Unternehmen, die sicherstellt, dass nahezu alles reibungslos geregelt werden kann, empfiehlt es sich, eine sog. digitale Nachlassregelung aufzustellen.


Der Freund / Unternehmensseite bei Facebook, die Mitgliedschaft im Internet-Forum, die eigene Domain, Fotos, Bewertungen, all das ist digitaler Nachlass, den wir täglich ansammeln. Manches davon wollen wir auch in guten Händen wissen, falls wir einmal nicht mehr da sind.

Was geschieht mit Ihren Daten im Todesfall?

Alle Ihre Infos, Daten und Fotos schwirren auch dann noch weiterhin durch die unendlichen Weiten des Internets. Das bedeutet:

  • Blogs und Websites bleiben unbearbeitet
  • Freunde werden nicht benachrichtigt
  • Kostenpflichtige Mitgliedschaften laufen weiter
  • Domains laufen weiter
  • Informationen und Fotos bleiben für immer bestehen.

Aber was ist zu tun?

Das Procedere, im Falle eines Falles von Facebook, Twitter und Co. die Zugangsdaten zu erhalten, ist sehr aufwendig und nicht ganz einfach. Dem vorzubeugen bedarf nur etwas Zeit, und die „digitale Nachlassregelung“ ist sichergestellt. Beispiel für Ihre Aufstellung:

Soziale Netzwerke

  • Facebook: Nutzername / Passwort
  • Twitter: Nutzername / Passwort
  • Xing: Nutzername / Passwort
  • Google: Mailadresse / Passwort
  • Blog: Nutzername / Passwort
  • YouTube: E-Mail-Adresse / Passwort
  • Flickr: E-Mail / Passwort
  • Stayfriends: Nutzername / Passwort
  • etc.

Weitere Accounts

  • Provider / Hosting-Agentur
  • E-Mail-Accounts
  • Website
  • Bewertungsforen, Foren
  • Communities
  • Adress- und Branchenportale
  • Amazon
  • Ebay
  • Paypal
  • Software Lizenzen

Was gehört in die Aufstellung?


Schreiben Sie auf, wer von den Erben die jeweiligen Übertragungsrechte erhält und eigenverantwortlich darüber entscheiden kann. Falls Webdaten da sind, die einen Vermögenswert darstellen – wie Websites, Blogs, Fotos, Videos, Podcasts etc. – schreiben Sie auf, wer diese Vermögenswerte erhält und darüber verfügen soll. So vermeiden Sie Streitigkeiten und wissen schon jetzt, wer sich um Ihr virtuelles "Erbe" (in Ihrem Sinne) kümmert.

 

Ihr Dokument „digitales Testament“ unterzeichnen Sie selbst und lassen es noch von zwei weiteren Personen als Zeugen unterschreiben. Mittlerweile gibt es auch eine Reihe von kommerziellen Anbietern, die als Service die Regelung des digitalen Nachlasses übernehmen.

 

Autor: Dagmar Schulz

www.1a-Startup.de

Quelle: OpenPR


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Kommentare: 1
  • #1

    VertragsTRESOR (Dienstag, 08 Oktober 2013 17:36)

    Unser Tipp: Die kostenlose digitale Notfallmappe auf VertragsTRESOR. Hier können Sie alles wichtige sicher notieren. Accounts, Hinweise zu Zugangsdaten, Abschiedsnachrichten und mehr. Einfach einmal ausprobieren für das Extra an Sicherheit. Haben Sie keine Angst mehr vorm digitalen Erbe.