Wie Sie mit NLP Ihre Wahrnehmung verbessern



Wahrnehmung als Grundvoraussetzung erfolgreicher Kommunikation

NLP und Wahrnehmung
Bild: Uschi Dreiucker / pixelio.de

Seher, Schamanen und Zauberer waren in unseren Breitengraden einmal sehr angesehen und hatten einen sozialen Stand, der von vielen beneidet wurde. Sie hatten die Gabe, Dinge überdurchschnittlich wahrnehmen zu können. Was den meisten Menschen verborgen blieb, konnten sie sehen, hören, fühlen, spüren.

 

Eine gute Wahrnehmung ist wichtig in der Kommunikation mit unseren Mitmenschen. Nur wenn wir bewusst wahrnehmen, was in uns und bei anderen passiert, haben wir die Möglichkeit, entsprechend zu reagieren. Wer hat es nicht schon erlebt, dass sich ein Mensch für uns völlig unerklärlich verhalten hat. Vielleicht kam es zu einem Missverständnis oder gar zum Streit. Und dies vielleicht nur, weil wir dem anderen nicht aufmerksam genug zugehört haben. Vielleicht waren wir auch so sehr mit uns selbst beschäftigt, dass uns wichtige Details entgangen sind, z.B. dass es dem anderen gerade nicht gut geht.

 

Die gute Nachricht, seine Wahrnehmung kann man trainieren. NLP – das neurolinguistische Programmieren - bietet hierzu praktische Übungen für den Alltag:

1. Welche Wahrnehmungskanäle nutzen Sie?

Die fünf Sinne werden als visuell (sehen), auditiv (hören), kinästhetisch (fühlen), olfaktorisch (riechen) oder gustatorisch (schmecken) bezeichnet. Beobachten Sie Ihr eigenes Kommunikationsverhalten und das Ihrer Kinder bzw. Ihres Partners. Welche Wahrnehmungskanäle verwenden Sie und Ihr privates Umfeld?

2. Sprachliche Muster

Menschen verwenden spezielle sprachliche Ausdrücke, an denen Sie erkennen können, welchen Wahrnehmungskanal ihr gegenüber hauptsächlich nutzt. Ein kinästhetisch veranlagter Mensch verwendet in seiner Kommunikation oft Verben wie fühlen, empfinden, lieben. Machen Sie eine kleine Übung, indem Sie alternative Verben für die fünf Wahrnehmungskanäle finden. Lesen Sie einmal Ihre letzten 10 Emails und prüfen Sie, welche Worte Sie verwendet haben.


3. Verwendung von Metaphern (Bildern)

Beobachten Sie Ihre eigene Kommunikation. Sind Ihre sprachlichen Formulierungen und Erklärungen für andere nachvollziehbar? Drücken Sie sich unmissverständlich aus? Inwieweit verwenden Sie Metaphern / Bilder in Ihren Aussagen, die das Gesagte unterstreichen bzw. als Vergleich dienen?

 

In einer NLP Ausbildung lernen Sie den bewussten Umgang mit den fünf Sinnen und trainieren Methoden zur Umsetzung in Ihren eigenen Kommunikationsstil. Eine verbesserte Wahrnehmung hilft Ihnen, Ihre Mitmenschen besser zu verstehen und so Missverständnisse und Konflikte zu vermeiden. 

 

Mehr Informationen auf der Webseite www.mindmarketing.de.

 

Autor: Sylke Zegenhagen

Redaktioneller Service

 


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