8 Tipps für mehr Erfolg mit E-Mail Marketing



Kundengewinnung und Kundenbindung mit E-Mail Marketing

Bild: Paul-Georg Meister / pixelio.de
Bild: Paul-Georg Meister / pixelio.de

Ob Kleinunternehmen oder Großkonzern: Der Einsatz von E-Mail Marketing zur Neukunden-gewinnung und Kundenbindung gewinnt weiter an Bedeutung. Laut einer Umfrage des Marktforschungsinstituts Forrester Research, lassen sich durch die Verwendung von E-Mails als Kommunikationskanal gegenüber postalischen Direktmarketing-Kampagnen Kostenein-sparungen bis zu 80 Prozent realisieren. Kein Wunder also, dass Werbetreibende immer mehr auf E-Mail Marketing als Kommunikationsweg setzen.

 

Nicht nur die geringeren Kosten, schnellere Umsetzbarkeit und die besseren Erfolgsauswertungen machen diese Art des elektronischen Marketings so attraktiv. Beim E-Mail Marketing holen Sie die Zielgruppe genau dort ab, wo sie kommuniziert – in ihrem E-Mail Posteingang. 


Aber einfach die Normen des klassischen Direktmarketings zu übertragen, wird nicht zum gewünschten Erfolg führen. Gerade hier gilt es auf die Einhaltung 
spezifischer Regeln zu achten. Hier einige Tipps dazu:

1. Kein Versand ohne Einwilligung

Das Gesetz gegen unlauteren Wettbewerb (UWG) verbietet elektronische Werbung ohne Einwilligung (permission). Die Enwilligung des Empfängers kann auf mehreren Wegen eingeholt werden: per Unterschrift auf Formularen, telefonisch oder auf elektronischem Wege. 


Da Adressen nicht gekauft, sondern prinzipiell nur gemietet werden können, sollten Unternehmen Angebote wie "20 Mio. eMail Adressen: 29,99 €" meiden. Seriöse Anbieter vermieten Adressen ab ca. 0,2 €. Vor dem Hintergrund der sich weiter verschärfenden SPAM Diskussion muss darauf geachtet werden, dass die Einwilligung nicht älter als zwei Jahre ist.

2. Wer ist der Absender?

Der erste Blick bei neuen E-Mails im Posteingang gilt dem Absender. Hier entscheidet der Empfänger, ob die eMail für ihn relevante Informationen für ihn persönlich enthalten könnte. Ist der Absender hingegen unbekannt entsteht schnell SPAM Verdacht.

 

Als Unternehmer müssen Sie sich einen Ruf als Absender relevanter Informationen aufbauen. Sie sollten daher nur dann mailen, wenn Sie auch wirklich etwas zu sagen haben.

3. Die Betreffzeile: Langeweile oder Verlockung

Nach dem Absender wandert der zweite Blick zur Betreffzeile. Hier gehört das wichtigste Nutzenargument hinein. Wenn wirklich ein Nutzen geboten wird, kann dieser auch sachlich ohne Getöse formuliert werden. Es muss aber dennoch so verlockend sein, dass die eMail geöffnet wird. Denn der Weg zur Aufmerksamkeit des Lesers ist die Angst etwas zu verpassen. 

4. Persönliche Inhalte perfekt aufbereitet

Auch wenn es wie in einem Briefmailing eine persönliche Anrede und ein Anschreiben gibt, sollte diese nur drei bis fünf Zeilen lang sein. Darüberhinaus hilft bei mehreren Themen ein Inhaltsverzeichnis zur Orientierung. Bei den einzelnen Meldungen steht die Wichtigste immer zuerst. 

5. Erfolg durch Freiwilligkeit

In jedem Newsletter wird der Empfänger gefragt, ob er weiterhin Abonnent bleiben möchte. Am Ende des E-Mailings befindet sich eine bequeme und rechtlich korrekte AbbestellmöglichkeitAll jene, die sich nicht abmelden wünschen ausdrücklich, weiterhin den Newsletter zu beziehen. Das schafft Vertrauen. Darin liegt auch der Grund, warum Newsletter bessere Responseraten haben als normale Briefe. 

6. Mehrmals wöchentlich oder nur einmal im Quartal?


Die Versandfrequenz ist dem Kundeninteresse und dem Aufkommen neuer Nachrichten oder Produktinformationen anzupassen. Mit einer Erhöhung der Versand-Frequenz steigt im Allgemeinen auch die Anzahl der Abmeldungen. Und gerade diese gilt es zu minimieren, denn einmal verlorene Kunden kommen nicht mehr zurück.

7. Nur Text oder auch Bilder?

Mailings im HTML Format beinhalten gegenüber reinen Text Newslettern Grafiken und bieten somit gestalterisch bessere Möglichkeiten. Bezüglich der Verwendung von HTML gibt es unterschiedliche Meinungen. Einerseits erzielt die optisch ansprechende Aufmachung höhere Aufmerksamkeit. Andererseits wird dadurch aber auch die eMail umfangreicher, was sich in längeren Ladezeiten ausdrückt. HTML Mails sollten daher nur in Bereichen eingesetzt werden, die auf eine grafische Präsentation nicht verzichten können. Wer allerdings HTML-Mails versendet, sollte parallel auch eine Textvariante anbieten und somit dem Abonnenten die Entscheidung überlassen.

Auf die Einbringung von Hyperlinks innerhalb des Newsletters sollte weder im Text noch im HTML Format verzichtet werden, denn nur so können die Empfänger zu weiterführenden Informationen auf der eigenen Homepage geleitet werden. Professionelle eMail Marketing Software erfasst dabei das Kundenverhalten. Dabei kann festgestellt werden, welche Informationen oder Nachrichten von besnderem Interesse sind.

8. Auswertung und Erfolgskontrolle

Die Auswertung stellt einen der wichtigsten Bereiche im E-Mail Marketing dar. Ohne Erfolgskontrolle sind Sie blind und können Ihre E-Mails nicht verbessern.

 

Eine gute E-Mail-Software liefert statistisch auswertbaren Größen. Neben den reinen Reaktionsdaten (wie viele haben auf welchen Link geklickt) können auch die Daten über die erfolgten direkten Abverkäufe mit den Kosten der Kampagne ins Verhältnis gesetzt werden. Dadurch sind Kennzahlen wie der ROI pro Kampagne, die Conversion Rate (Prozentsatz der Abonnenten, die etwas gekauft haben), die CPM (Cost per Mille, geben die Kampagnenkosten per 1.000 Empfänger an), die CPC (Cost per Click - die Kosten pro Klick), die CPO (Cost per Order - Kosten pro Bestellung), der Deckungsbeitrag und der Kapitalertrag (ROI) zu ermitteln.

Bereits nach Minuten liegen erste Ergebnisse vor. Marketingerfolg wird präzise messbar - und das sofort.


Quelle: Thomas Göring

www.marmato.de

Quelle: news4press.com


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