Gut vorbereitet und hoch motiviert mehr verkaufen



Mit guter Vorbereitung und innerem Feuer mehr verkaufen

Bild: Ambro / freedigitalphotos.net
Bild: Ambro / freedigitalphotos.net

Motivation macht heute den entscheidenden Unterschied zwischen durchschnittlichen und außergewöhnlichen Verkaufserfolgen aus. Spitzenverkäufer verkaufen um ein Vielfaches besser, weil sie beide Formen der Motivation perfekt beherrschen: die Selbstmotivation

und die Motivation ihrer Kunden.

 

Sie besitzen ein perfektes Motivationssystem: 

Sie beginnen jeden Tag mit einem Powerstart.

Sie erreichen auch in kritischen Situationen mit Begeisterung Top-Abschlüsse. Sie holen nicht

nur Bestellungen ab, sondern motivieren Kunden zu Spitzeninvestitionen. Sie wecken in Kunden Träume und Sehnsüchte, statt nur platte Produktinformation abzuspulen. Mit diesen Tipps können auch Sie gut vorbereitet und in bester Stimmung ins nächste Verkaufsgespräch gehen:

1. Bringen Sie sich in Stimmung

„Ein Unternehmen lebt nicht von dem, was es produziert, sondern von dem, was es verkauft.“ - Lee Iacocca, amerik. Top-Manager 

 

Bringen Sie sich vor einem wichtigen Gespräch in Top-Laune. Bespielen Sie Ihren MP3-Player mit Ihrer Lieblingsmusik und hören Sie diese auf dem Weg zur Arbeit. Sie werden sehen, nach wenigen Momenten verfliegt auch die schlechteste Laune bei diesen wohltuenden Klängen.

 

Trinken Sie genügend über den ganzen Tag verteilt. Das sollten mindestens zwei Liter Flüssigkeit, zum Beispiel stilles Wasser oder Tee, sein. Auf zucker- und koffeinhaltige Getränke sollten Sie jedoch verzichten, da diese den Blutzuckerspiegel nur für kurze Zeit anheben und man sich nach diesem Hoch oft in einem Tal bewegt.

2. Wer fragt, der führt

„Improvisation ist, wenn niemand die Vorbereitung merkt.“ - François Truffaut, franz. Regisseur

Stellen Sie sich in diesem „euphorisierten“ Zustand folgende wichtigen Fragen:

a)   Warum soll der Interessent mein Kunde werden und nicht bei seinem jetzigen Lieferanten bleiben oder bei einem Mitbewerber die Ware beziehen?

 

b)   Welche Produkte hat Ihr Mitbewerber nicht, in schlechterer Qualität oder nur bei schlechterem Service?


c)   Welchen (besonderen) Nutzen kann ich meinem zukünftigen Kunden bieten?


d)   Woran erkennt der Kunde, dass ich mich gegenüber meinen Mitbewerbern abhebe?

e)   Welche Botschaften lassen meinen Mitbewerber blass erscheinen?

f)    Was muss ich meinem Kunden bieten, damit er immer wieder auf mein Unternehmen zukommen möchte?

g)   „Ich denke stets positiv von meinen Kunden.“

h)   Zu guter letzt: „Ich agiere gleich sympathisch, emotional, positiv und authentisch!“


3. Belohnen Sie sich

„Nicht der Beginn wird belohnt, sondern einzig und allein das Durchhalten.“ - Katharina von Siena, ital. Mystikerin

Belohnen Sie sich, wenn Sie am Ziel angekommen sind. Erstens haben Sie es verdient, denn Sie haben schließlich lange genug dafür gearbeitet und Zeit investiert. Zweitens merkt sich Ihr Gehirn diese Belohnung und wird auch auf dem Weg zur nächsten Zielerreichung zielstrebiger, konsequenter und engagierter zu Werke gehen nach dem Motto: „Aha, wenn ich dieses mal das Ziel erneut erreiche, bekomme ich wieder eine tolle Belohnung“.

Belohnen Sie aber bitte nicht nur sich, sondern auch Ihre Mitarbeiter. Auch für sie ist es ein enormer Motivationsfaktor, bei der Umsetzung dessen, was Sie ihnen aufgetragen haben, belohnt zu werden. Incentives führen erwiesener Maßen zu größeren Erfolgen, als ein Geldgeschenk an die Mitarbeiter.

Sie fragen sich warum? Ihr Angestellter wird sich nach einem halben Jahr sehr wahrscheinlich nicht mehr an die Bonuszahlung erinnern. Erlebt er aber einen Sonnenuntergang am Meer auf Ibiza, nachdem er am Strand an einem angenehm sonnigen Platz massiert worden ist, wird er das nie vergessen und es immer in Zusammenhang mit Ihnen bringen. 

Diese und weitere wertvolle Tipps können Sie im Buch "Erfrischend anders - authentischer Vertrieb & nachhaltiges Marketing" von Mario Arend lesen.

 

Autor: Mario W. Arend

www.mario-arend.de


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Kommentare: 1
  • #1

    Thomas (Montag, 14 Oktober 2013 14:30)

    Hallo Herr Arend,

    leider vermisse ich den Punkt "Bereiten Sie sich darauf vor, zuzuhören!" Ist es nicht das, was den nachhaltigen (ökologischen) Verkäufer vom "Drücker" unterscheidet? Das Zuhören? Was bringt es mir, den Kunden mit meinen Dienstleistungen zu erdrücken, wenn es doch ausreicht, sein Bedürfnis zu erkennen und befriedigen zu können? Sehr gute Dienstleister erfüllen genau dieses Bedürfnis und setzen dann noch ein i-Tüpfelchen, um zu begeistern.

    Ich verkaufe nie auf Druck und das zahlt sich durch langfristige Kundenbindung aus.