Heute schon "Danke" gesagt?



Zitat: "Der Undank ist immer eine Art Schwäche. Ich habe nie gesehen, daß tüchtige Menschen undankbar gewesen wären." Johann Wolfgang von Goethe


Mehr Energie, Kraft und positive Beziehungen mit einem kleinen "Danke"

Heute schon Danke gesagt?
Bild: Rainer Sturm / pixelio.de

"Danke für den kommenden Tag", wer morgens mit diesem Satz aufsteht, beeinflusst damit den ganzen Tag. Wenn wir gut und leichter aufge-standen sind, haben wir eine ganz andere Stimmung, als mit schweren Gedanken. Das Leben und die vor uns liegenden Aufgaben können positiver erlebt werden.

 

Das Wort „Danke“ den ganzen Tag wiederholt, gibt uns Energie und Kraft. Wir erleben den Tag bewusster und offener, mit größerer Aufmerk-samkeit. Jedes Mal, wenn wir „Danke“ sagen, fällt uns auf, wofür wir uns bedanken. „Jede Idee oder jedes Bild hat die Tendenz, den körperlichen Zustand und die Taten zu erzeugen, die ihnen entsprechen,“ sagt Gerhard Huhn. Als Motivationsexperte kennt er die Wirkung der Worte. „Wörter können Gefühle in uns auslösen und damit Energien mobilisieren. Sie haben Wirkung auf unsere Stimmung.“

Hintergründe

Bereits 1788 hat sich Adolph Freiherr Knigge über das Verhalten im zwischenmenschlichen Bereich Gedanken gemacht. Sein heute noch gültiges Werk „Über den Umgang mit Menschen“ war eher als Ratgeber für Höflichkeit und Takt gedacht. Heute drücken wir das mit den Worten Respekt, Anerkennung und Wertschätzung aus. 


In einer Emnid-Umfrage meinten 98 Prozent der Deutschen, Höflichkeit mache das Zusammen-leben leichter, 91 Prozent hielten gute Manieren für unverzichtbar. Mit einem „Danke“ zeigen wir, dass wir die Mühe sehen und würdigen, denn nichts, was der Andere für uns macht, ist selbstverständlich. 

 

Bei Wikipedia heißt es: „Dank ist die wohlwollende Erwiderung empfangener Hilfe, auch selbstverständlicher Leistungen... Dankbarkeit ist ein Gefühl oder eine Haltung in Anerkennung einer materiellen oder immateriellen Zuwendung, die man erhalten hat oder erhalten wird. Sie ist zu unterscheiden von der Pflicht der Dankesschuld.“

Die Magie der Sprache

Jede Sprache hat eine ganz bestimmte Grundschwingung, die sich durch Gedanken, Gefühle und dem gesprochenen Wort ausdrückt. Christa Jasinski sagt in ihrem „Das wedische Magazin“:

"Jeder Gedanke entspricht, neben den Gefühlen, auch dem Wort. Man spricht die Worte ja nicht nur, sondern denkt oft auch in Worten.“


Worte strahlen von innen nach außen und umgekehrt. Bei "guten“ Worten ändert sich die Stimmung beim Sprechenden, wie auch beim Hörenden. Sie treten sozusagen in empathische Resonanz. 

Die Wirkung von Worten auf das menschliche Energiesystem

In einer Vorstudie der Gesellschaft für Energetische und Informations-medizin konnte in einem Doppel-Blindversuch bewiesen werden, dass bei einigen Worten die Leitwerte der Meridiane signifikante Veränderungen zeigten. 


So wirkt das Wort Liebe am positivsten, Friede gering negativ und Hass deutlich negativ. Wir können also sagen, dass gute Worte gute Gefühle auslösen und schlechte Worte das Gegenteil.

 

„Danke" ist ein gutes Wort - es gibt sofort positive Energie, die spürbar durch den Körper fließt und uns gut tut. Wir würdigen damit den Anderen. Wir geben ihm Respekt. Nicht nur Psychologen entdecken die Dankbarkeit als wichtige Ressource. Indem wir uns bedanken, erkennen wir die Leistung des Anderen an. Wir vermitteln ihm, dass wir seinen Einsatz nicht für selbstverständlich halten. Danke drückt also Respekt dem anderen gegenüber aus. 


Beziehungen

Gerade in einer Beziehung und in der Liebe ist das Bedanken besonders wichtig. Beim Empfänger bewirkt das Wörtchen „Danke“, dass er sich ernst genommen fühlt. Er erfährt, dass wir sein Bemühen honorieren. Das Gleichgewicht von Geben und Nehmen bleibt gewahrt. 


Es sind oft die kleinen Dinge, die uns das Miteinander vereinfachen. In einer Partnerschaft ist die Aufmerksamkeit wohl einer der Grundpfeiler. Wir fühlen uns geliebt, wenn der Partner z.B. bemerkt, dass wir sein Lieblingsessen gekocht haben oder er uns die Tür aufhält. Ein "Danke" ist dann wie eine Liebeserklärung. Sie erfreuen damit den anderen und er revanchiert sich mit Freundlichkeit und Herzlichkeit. 

Die Kunst "Danke" zu sagen

Bedankten sich früher 98 von 100, so sind es heute nur noch 2 von 100! Dabei sind Menschen, die sich bedanken können, überall gern gesehen und geschätzt. Sich richtig zu bedanken, können wir u.a. bei Marshall Rosenberg lernen. Ein Dank wird formuliert, wenn ich genau sagen kann, wofür ich dankbar bin: „Ich bin wirklich dankbar für das, was du getan hast, um mein Leben angenehmer zu machen.“

 

In Wikipedia gibt es ein Beispiel, wie der Empfang von Dankbarkeit das Verhalten verändern kann. So fand man heraus, dass Dankbarkeit dazu führen kann, dass sich positives soziales Verhalten im Wohltäter verstärkt.

 

In einem Experiment fand man heraus, dass Kunden eines Juweliers, die nach einem Kauf angerufen und einen persönlichen Dank erhielten, später um 70 % mehr kauften. Zum Vergleich: Kunden, die nur eine Kauf-Bestätigung erhielten, zeigten eine 30prozentige Erhöhung ihrer Käufe. Kunden, die nach dem Kauf gar nicht kontaktiert wurden, zeigten keine Erhöhung. In einer anderen Untersuchung gaben Stammgäste eines Restaurants mehr Trinkgeld, wenn die Kellner "Danke" auf die Rechnung schrieben.

 

Fazit: Wenn wir uns selbst und anderen eine Freude bereiten wollen, bieten sich immer wieder tolle Möglichkeiten "Danke" zu sagen. Wir müssen es nur tun.

 

Danke für Ihren Besuch auf unserer Webseite und dass Sie diesen Artikel gelesen haben. :-)


Autor: Silka Strauss

www.strauss-mediation.de

Quelle: OpenPR


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Kommentare: 1
  • #1

    Sonja B. (Montag, 09 Dezember 2013 20:33)

    Ja, das "Danke" sagen wird in der heutigen Zeit viel zu oft vergessen. Die Leute kritisieren und meckern lieber, als mal das Gute zu sehen. Schade eigentlich!