6 Tipps für sofort mehr Umsatz



Gute Vorsätze und 6 Praxistipps für mehr Umsatz

Bild: Ambro / freedigitalphotos.net
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Fast jeder setzt sich - meist zu Beginn eines Jahres - persönliche Ziele. Die Umsetzung ist für ein Unternehmen allerdings oft von größerer Bedeutung, als es die privaten Ziele sind, denn hiervon kann sowohl der Erfolg des Unter-nehmens, die eigene Existenz als auch die der Mitarbeiter abhängen.

 

Es lohnt sich deshalb durchaus, sich Ziele für das geschäft-liche Vorhaben zu setzen und konkrete Maßnahmen zur Umsetzung zu beschließen. Der erste Schritt können Überlegungen sein, was im letzten Jahr besonders gut geklappt hat und wo ggf. Verbesserungsbedarf besteht.

 

Hier 6 Bereiche, die Sie angehen können:

1. Auftritt nach außen verbessern

Ein professioneller Auftritt nach außen ist enorm wichtig - sei es die Präsentation auf der Webseite, in sozialen Netzwerken oder in den Medien. Die gesamte Außendarstellung sollte zum Profil des Unternehmens passen, der Identität entsprechen und dieses positiv und attraktiv repräsentieren. Sie haben als Unternehmer oder Existenzgründer nur eine Chance, wenn der Kunde auf Sie blickt. Und dieser Augenblick entscheidet darüber, ob Sie den Kunden „ansprechen“.

2. Kundenorientierung ausbauen 

Kundenorientierung bedeutet, dass das gesamte betriebliche Denken und Handeln auf Ihren Kunden, d.h. auf seine Bedürfnisse, Wünsche und Probleme, ausgerichtet ist. Entscheidend ist nicht, was Ihr Unternehmen kann, sondern das, was Ihr Kunde wirklich braucht. Kunden kaufen keine Produkte, sondern einen Nutzen. Die alte Produktorientierung gehört der Vergangenheit an, der Kunden-orientierung gehört die Zukunft. Welchen Nutzen können Sie Ihren Kunden bieten bzw. was kann in Ihrem Geschäftsmodell zur Kunden-

orientierung beitragen?

3. Bieten Sie Kunden Vorteile

Erhalten Ihre Stammkunden besondere Rabattaktionen, besondere Angebote, kleine Aufmerksamkeiten zum Geburtstag, Produktproben, Coupons, Empfehlungen oder regelmäßig Tipps? Stammkundenvorteile gehören auch zur Kundenorientierung.

4. Empfehlungsmarketing aktivieren

Zufriedene Kunden, die Sie weiter empfehlen, sind der 6er im Kundenlotto. Regen Sie Ihre Kunden dazu an, Sie weiterzu-empfehlen. Zeigen Sie, dass Sie auf Ihrem Gebiet ein Spitzenleister sind, dem man vertrauen kann.

 

Schaffen Sie Ihren Kunden durch Ihr Unternehmen ein Erlebnis,

dass Sie begeistert und Emotionen schafft. Empfohlen werden nur

Leistungen, die außergewöhnlich sind und absolut überzeugen, denn der Empfehler steht ja mit seinem guten Namen dafür. Und auch

nur, wenn Sie einen Sympathiebonus haben, werden Sie weiter empfohlen. Denn Menschen empfehlen niemanden, den sie nicht leiden können. Zum Schluss vergessen Sie bitte nicht, sich bei

Ihrem Empfehler zu bedanken.


5. Social Media (regelmäßig und zielgerecht) nutzen

Früher galt die Regel, ohne Webseite geht gar nichts. Heute sind es (zusätzlich) die sozialen Netzwerke, die für mehr Reichweite zu Ihren Kunden führen. Ihre Auftritte in den Sozialen Netzwerken sollten Sie genauso wertvoll betrachten wie Ihre Webseite und diese mit Sorgfalt pflegen. Regelmäßiger zu posten ist der offensichtlichste Vorsatz, der mit wenig

Aufwand umzusetzen ist.

6. Inhalte streuen und Wissen freigiebig verteilen

In Zeiten sozialer Kommunikation sollte Erlerntes geteilt werden. Nicht mehr unser Wissen alleine schafft Alleinstellung im Wettbewerb, sondern auch unsere Kompetenz und unsere Fähigkeit, dieses Wissen weiterzugeben und anzuwenden. Dies kann über die sozialen Netzwerke geschehen, mit einem Fachbeitrag, Pressemitteilungen oder ein Experten-Interview.


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Fazit: Bei allen guten Vorsätzen gilt, ohne eine ausgefeilte Marketingplanung, sind Ziele nicht erreichbar. Überlegen Sie daher genau, wann Sie etwas wie mit welchen Kosten umsetzen möchten. Dies kann ein neuer Flyer sein, ein Event, die Teilnahme an einer Messe, Tag der offenen Türe und und und.

 

Für Ihre Unternehmensvorsätze gilt, was auf alle Vorsätze zutrifft: Sie sind da, um Sie anzu-spornen, nicht um Sie zu erdrücken. Es kann helfen, Zwischenziele zu formulieren und diese

in den Kalender einzutragen. Eine weitere Hilfe kann sein, sich eine Methode zu überlegen, um seinen eigenen Fortschritt zu dokumentieren. Vorsätze nicht in Stein gemeißelt können auch mitten im Jahr umformuliert und angepasst werden, was in manchen Fällen notwendig ist.

 

Abschließend sollten Sie nicht vergessen, dass Routineaufgaben, wie z.B. jeden Tag etwas in

Social Media zu posten, erst nach mindestens drei Wochen zur Routine werden. Hilfreich kann sein, wenn Sie den ersten Vorsatz sofort angehen, um mit einem positiven Gefühl zu starten.

Am Ende des Jahres ist dann eine Evaluation nötig: Was haben Sie sich vorgenommen und was haben Sie davon erreicht? Ohne Analyse kann es auch im nächsten Jahr nicht besser werden.


Autor: Dagmar Schulz

1a-Startup Unternehmensberatung

Quelle: Pressseanzeiger.de


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