Mit power durchstarten: 8 gute Vorsätze für Führungskräfte



Mit diesen 8 Vorsätzen zur besseren Führungskraft

Bild: universa-pixels.com

Um sich zu verändern und sich persönlich weiterzuentwickeln ist es nie zu spät. Auch Manager und Führungskräfte sollten die Gelegenheit nutzen – und dabei die globalen Herausforderungen im Blick haben. Vorsätze und Ziele sollten jedoch realistisch sein und das Potenzial haben, etwas bewirken zu können. Die Unternehmensberatung Hay Group zeigt, welche das sein können.

 

1. Orientierung geben

 

Zeigen Sie Ihrem Team wohin die Reise geht. Denn in einer Zeit, in der sich Gesellschaften und die globale Wirtschaft rasant verändern und an Komplexität gewinnen, ist es vor allem wichtig, Orientierung zu geben. Wer die Ziele des Unternehmens kennt und weiß, was er selbst zum Erreichen beitragen kann, ist motivierter und arbeitet effektiver im Team.

2. Das Gespräch suchen

Sie wollen die Potenziale Ihrer Mitarbeiter nutzen und Schwierigkeiten schnell in den Griff bekommen? Dann reden Sie regelmäßig mit Ihren Mitarbeitern. Diese fordern zunehmend,

dass Arbeitgeber ihre persönlichen Bedürfnisse und Präferenzen zur Kenntnis nehmen. Führen

Sie deshalb mindestens einmal pro Woche ein persönliches Gespräch mit den einzelnen Teammitgliedern. Auf diese Weise bleiben Sie immer nah am Geschehen und werden zum Motivator Ihrer Mitarbeiter.

3. Auf den Einzelnen einstellen

So unterschiedlich die Mitarbeiter und ihre Fähigkeiten sind, so flexibel muss auch eine Führungskraft sein. Stellen Sie sich auf den Einzelnen ein. Dafür müssen Sie verschiedene Führungsstile kennen und diese abhängig von Person und Situation anwenden. Nur wer flexibel und anpassungsfähig ist, ist in der Lage, die zunehmend heterogenen und unabhängigen Teams zu führen, sowie neue Wege zu finden, um Loyalität zu schaffen.

4. Sich inspirieren lassen

Sie wollen in einer Zeit des Wandels nicht den Anschluss verlieren? Dann seien Sie offen für neue Ideen und lassen Sie sich von anderen Führungskräften inspirieren. Nur so können Sie globale Herausforderungen wie Globalisierung, digitaler Lebensstil und Technologiekonvergenz meistern. Wer Altbewährtes und Neues gekonnt miteinander verbindet, entwickelt seinen eigenen Führungsstil zum Nutzen des Unternehmens und der Mitarbeiter weiter.

5. Die Meinung anderer anhören

Sie denken bei Führungskraft an eine dominante Person an der Spitze? Vergessen Sie es. Die Herausforderungen durch die globalen Veränderungen sind so gewaltig, dass künftig nicht mehr der Chef, sondern das Team im Mittelpunkt steht. Sie selbst werden nur durch andere stark. Hören Sie sich deshalb konstruktives Feedback an und handeln Sie danach. Nur wer den ständigen Austausch sucht und Anregungen aus dem Team aufnimmt, wird erfolgreich sein.


6. Mitarbeiter richtig einsetzen

Wie können Sie den demografischen Wandel meistern? Zum Beispiel indem Sie sich intensiv mit den Motiven und Talenten Ihrer Mitarbeiter auseinandersetzen. Sorgen Sie dafür, dass die richtigen Personen in der richtigen Funktion eingesetzt werden. Wer so handelt, weckt das Engagement der Mitarbeiter, deckt optimal den Ressourcenbedarf und schafft die Voraussetzungen für bessere Ergebnisse.

7. Gute Leistung belohnen

Allein mit der passenden Position ist es jedoch nicht getan: Sorgen Sie dafür, dass sich Ihre Teammitglieder auch geschätzt fühlen. Wer lobt, wenn es angebracht ist, und gute Arbeit belohnt, der erhöht die Motivation der Mitarbeiter und sichert hohe Standards. Auf diese Weise machen

Sie zudem Ihr Unternehmen attraktiver. Das hilft Ihnen, neue Fachkräfte zu gewinnen und gute Mitarbeiter langfristig an das Unternehmen zu binden.

8. Mitarbeiter begleiten

Lassen Sie Ihr Team nicht allein, sondern unterstützen Sie es in der Entwicklung. Denn so wie

Sie sich als Führungskraft an die globalen Veränderungen anpassen und einen neuen Führungsstil entwickeln müssen, so müssen auch Ihre Mitarbeiter umdenken und neue Fähigkeiten erlernen. Auf diese Weise verbessern Sie langfristig die Leistung des gesamten Teams.


„Führungskräfte müssen sich auf die gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Veränderungen unserer Zeit einstellen. Sie müssen umdenken, wenn sie auch künftig erfolgreich sein wollen“, sagt Thomas Gruhle, Mitglied der Geschäftsleitung der Hay Group. Es ist nie zu spät, alte Gewohnheiten zu hinterfragen und sich mit einem neuen Führungsverständnis zu beschäftigen.

 

Autor: Hay Group GmbH

www.haygroup.com

Quelle: presseanzeiger.de


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