Erfolg ist... mit Kurznachrichten verständlich zu kommunizieren



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Erfolgs-Tipp Nr. 11

Erfolg ist... mit Kurznachrichten verständlich zu kommunizieren

Von Textexpertin Ursula Ilmberger

 

„Ich werde schreiben für das Publikum. Ich werde so schreiben, dass alle verstehen, was ich meine!

                                                     Marcel Reich-Ranicki

 

 

In einer guten Kommunikation geht es darum, sich auszu-tauschen und natürlich auch verstanden zu werden. Neue Kommunikationsmittel haben den Austausch zwar schneller, nicht jedoch leichter gemacht.

 

Wir leben in einer virtuellen Welt. Social Media, das Internet machen es uns möglich, dass wir mit vielen Menschen virtuell

vernetzt sind und Kontakte knüpfen können. Wir werden mit Nachrichten und Informationen über-

schüttet. Und dies findet heute vorwiegend schriftlich statt: Mit Emails, SMS, Chats und Kommen-taren. Das Problem ist dabei - alles geht heute so schnell. Nur ein falsches Wort in der Email-Betreffzeile und die Email wird gar nicht erst geöffnet oder vielleicht auch gleich gelöscht.

 

Wo man sich früher Zeit lassen konnte, weil der Empfänger ja ein, zwei Tage warten musste, bis er den Brief per Post erhielt, muss man heute schnell reagieren. Es wird erwartet, dass man erreichbar ist - sogar in der freien Zeit oder an Wochenenden.

 

Ein weiteres Problem ist, oft ist der Platz für eine Nachricht per SMS oder für einen Kommentar begrenzt. So haben sich viele Abkürzungen eingeschlichen, die dazu führen, dass Missverständ-nisse entstehen oder sich der Leser sogar ärgert, weil die nötige Höflichkeit fehlt. Das führt dazu, dass man sich eben nicht versteht. Was also tun?

10 Regeln, die Sie beim schriftlichen Gespräch beachten sollten

  1. Achten Sie auf die Zeichenlänge, die Ihnen zur Verfügung steht , so dass die Aussage nicht abgeschnitten wird oder verloren geht.
  2. Bilden Sie einfache, kurze Sätze. 
  3. Kommen Sie sofort auf den Punkt, vermeiden Sie Nebensätze und Nebensächlichkeiten.
  4. Formulieren Sie aktiv statt passiv.
  5. Nutzen Sie möglichst die Präsens-Form – sie wirkt direkter als die Vergangenheitsform.
  6. Steigern Sie durch Gedankenstriche oder Doppelpunkte die Dynamik Ihrer Aussage.
  7. Nutzen Sie Verben statt Hauptwörter.
  8. Streichen Sie Floskeln und Binsenwahrheiten.
  9. Keine Anglizismen und Fremdwörter
  10. Sprechen Sie immer mit Namen an und schreiben Sie die Grußformel am Ende einer Nachricht aus. 


So erreichen Sie, dass Ihre Nachrichten, Kommentare, Emails gelesen und vor allem auch verstanden werden. Auch wenn heute oft die Zeit für eine umfangreiche Kommunikation fehlt,

für ein schriftliches Gespräch sollten Sie sich Zeit nehmen.

 

In Emails und SMS haben die Floskeln der Höflichkeit nach wie vor ihre Berechtigung. Mit einer persönlichen Ansprache, z.B. "Hallo, Liebe Moni etc." und einer abschließenden Grußformel wie "liebe Grüße von... etc." zeigen Sie dem Empfänger, dass Sie ihn wertschätzen. LG M zum Abschluss kommt nicht bei jedem gut an. 

 

Autor: Ursula Ilmberger


Bild: Ursula Ilmberger

Ursula Ilmberger ist Spezialistiin für Transkriptionen von Interviews in deutscher und englischer Sprache. Zu ihren Kunden gehören neben Journalisten, Studenten und Universitätsprofessoren auch diverse Marktforschungsinstitute. 

 

Telefon: 09832 / 708192

Webseite: www.das-onlineoffice.de



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Kommentare: 2
  • #1

    Ursula (Mittwoch, 06 Mai 2015 17:09)

    Dieser Beitrag ist sehr gut geschrieben. Er zeigt mir, dass Sie versteht um was es geht, Ihr Handwerk beherrscht.
    Sehr gut finde ich 10 Regeln, die Sie beim schriftlichen Gespräch beachten sollten von Ihr aufgestellt.

  • #2

    Tanja Häußler (Freitag, 10 Juli 2015 21:55)

    Liebe Ursula Ilmberger,

    vielen Dank für den tollen und Artikel, ich werde es sofort umsetzen schreibe auch immer LG, anstatt mit Lieben Grüßen...

    Schon wieder was dazugelernt...
    Liebe Grüße Tanja Häußler