Gesunde Ernährung ohne Risiken und Nebenwirkungen



Wieviel Gift in unseren Lebensmitteln lauert

Farb- und Konservierungsstoffe, künstliche Aromen und Geschmacksverstärker - unsere Lebensmittel sind voller gesundheitsgefährdender Stoffe. Gesundcoach Sascha Heinzlmeier erklärt die Hintergründe.

Bild: Peter Smola / pixelio.de
Bild: Peter Smola / pixelio.de

"Essen und Trinken hält Leib und Seele zusammen", doch wie ernähren wir uns wirklich? Ist das, was wir täglich zu uns nehmen gesund, vollwertig und ausgewogen? Immer weniger Menschen haben heute noch die Zeit, sich ein nahrhaftes Essen aus frischen Zutaten selbst zu kochen. Die schnelle Alternative: Fastfood, Tütensuppen und Fertigprodukte aller Art. Fertigessen verdrängt frisches Obst und Gemüse. Dies bestätigt auch die Absatzstatistik des Deutschen Tiefkühlinstituts aus dem Jahr 2013. Danach kauften die Deutschen niemals zuvor so viele Tiefkühlprodukte – mit steigender Tendenz. Mit Fertigprodukten sparen wir Zeit und die Zubereitung des Essens wird einfacher, doch zu welchem Preis?

Geschmacksverstärker, Farb- und Konservierungsstoffe etc. überall

Aufmerksame Konsumenten überrascht es vielleicht nicht, dass abgepackte bzw. vorgefertigte Produkte nur so von Geschmacksverstärkern, Farb- und Konservierungsstoffen, Stabilisatoren, Antioxidationsmitteln etc. strotzen. Ein Blick auf die Zutatenlisten zeigt, was wir schon lange vermuten: Ohne künstliche Zusätze geht es im Nahrungsmittelbereich offensichtlich nicht mehr. Doch der Einsatz beschränkt sich längst nicht mehr auf Fertigprodukte, auch Fleisch- und Wurstwaren an der Theke, Brot und Gebäck, ja sogar Obst und Gemüse sind betroffen. 

Pflaumengroße, saftig süße, rote Erdbeeren, pralle Äpfel mit roten Bäckchen und glänzender Haut und Gurken, Tomaten, Salat das ganze Jahr. Die Konsumenten von heute erwarten das Unmögliche: optisch ansprechende, gesunde Lebensmittel, die ewig haltbar sind und das auch noch zum Billigpreis. Schon der Verstand sagt uns, dass das eigentlich nicht gehen kann. 

 

Wir erinnern uns: Früher gab es Tomaten nur während der Sommersaison zu kaufen - und wer den Verzehr aufgeschoben hat, stand spätestens nach zwei, drei Tagen vor den verfaulten Resten. Mikroorganismen sorgen nun einmal für Fäulnis und Verfall. Doch wie ist das heute? Tomaten sind das ganze Jahr über erhältlich. Je nach Jahreszeit kommen sie aus Italien, Spanien, Marokko oder Israel. Doch das Beste: erst nach Wochen werden sie langsam schlecht.

Prall und rot sind sie immer, doch leider ohne den aromatischen Geschmack. Für unglaubliche Haltbarkeit sorgen das ins Erbgut eingeschleuste „Anti-Fäulnis-Gen“ und die keimtötende Gammabestrahlung. Pestizide für schnelles Wachstum ohne Schädlingsbefall tun ihr übriges und niemand kann genau sagen, wie viel davon in unserem Körper landet und welche Auswirkungen das hat.

 

Damit kein Missverständnis aufkommt: Alle auf dem Markt befindlichen Lebensmittelzusatzstoffe gelten als unbedenklich. Doch das Wort „unbedenklich“ gaukelt eine trügerische Sicherheit vor, denn der Nachweis von Unbedenklichkeit hängt auch vom Beobachtungs-zeitraum ab. Viele Zusatzstoffe stehen schon heute im Verdacht, allergische Reaktionen, Arterienverkalkung, Knochenschäden oder sogar Krebs auszulösen. Wenn nach Jahren das helle Erwachen kommt, ist es zu spät. 

Gesunde Ernährung kann man lernen


Gutes Essen gehört zu den schönsten Dingen des Lebens und ist sehr wichtig für unsere Lebensqualität. Mit falscher Ernährung beeinträchtigen wir Leistungsfähigkeit und Wohlbefinden und leisten Krankheiten Vorschub. Immer wichtiger wird es deshalb, seine Lebensmittel natürlich, saisonal und frisch auszuwählen. 


Unter gesunder Ernährung versteht man heute eine abwechslungsreiche, ausgewogene und frische Mischkost, die gerne auch kreativ zubereitet sein darf. Gesunde Ernährung bedeutet, mehr pflanzliche (Obst, Gemüse, Getreide) als tierische Lebensmittel (Fleisch, Fisch, Milchprodukte, Ei) zu sich zu nehmen und nur geringe Mengen an Fett, Salz und Zucker. Da Obst und Gemüse heute nicht mehr genug Vitamine und Nährstoffe enthalten, um auch bei ausreichendem Verzehr den Tagesbedarf zu decken, empfiehlt sich die Einnahme von ausgewählten Nahrungsergänzungs-mitteln. Viel Flüssigkeit ist unbedingt notwendig: Am besten Wasser oder Tees.


Sascha Heinzlmeier, der Gesundcoach, beschäftigt sich seit vielen Jahren mit dem Studium des menschlichen Körpers, wissenschaftlicher Publikationen, der vollkommenen Gesundheit und der Ursachen für Krankheiten. Er untersucht Forschungsergebnisse und Berichte und deckt Gesundheits- und Ernährungslügen auf. In seinen Seminaren und Coachings vermittelt er sein Fachwissen und seine Erkenntnisse und hilft Menschen dabei, ein gesundes Leben zu führen und gesund zu bleiben. 


Mehr Informationen auf der Webseite: www.gesundcoach.com

 

Autor: Sylke Zegenhagen

Redaktioneller Service


Sascha Heinzlmeier beschäftigt sich seit vielen Jahren mit dem Studium des menschlichen Körpers und wissenschaftlicher Publikationen. In Seminaren und Coachings vermittelt er sein Fachwissen und hilft Menschen dabei, ein gesundes Leben zu führen und gesund zu bleiben. 


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Kommentare: 1
  • #1

    Renate (Dienstag, 08 Dezember 2015 13:09)

    Toller Beitrag, ob mal über unsere Ernährung und unser Essverhalten nachzudenken!