Voneinander profitieren: Office Sharing in der Gruenderszene 



Office Sharing und Coworking werden bei Gründern immer beliebter

Selbstständige und Existenzgründer haben es zu Beginn ihres Businessvorhabens nicht leicht - besonders, wenn sie ihr Business alleine gründen und keinen Geschäftspartner an ihrer Seite haben. Daher sind Bürogemeinschaften vor allem bei Start-ups und jungen Unternehmen sehr beliebt.

Bild: franky242 / freedigitalphotos.net
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Das sogenannte Office Sharing ist eine effiziente Lösung, um das Vorhaben Existenzgründung nicht zum Alleingang werden zu lassen. Denn Coworking ermöglicht Selbstständigen, sich untereinander auszutauschen, Know-how weiterzugeben und Geld zu sparen.

 

Wer sich selbstständig macht, steht vor vielen neuen Aufgaben, die es zu bewerkstelligen geht. Businessplan schreiben, Marketingplan erstellen, Website aufbauen, Kunden akquirieren und vieles mehr. Doch oft muss das Rad nicht neu erfunden werden. Vor allem innerhalb der kreativen Branchen gibt es viele Überschneidungen. Anstatt zu Hause zu arbeiten, greifen daher immer mehr Gründer auf die Alternative des Office Sharings zurück. Hier treffen unterschiedliche Gründer aufeinander und mieten entweder langfristig oder auf Stunden-, Tages- oder Wochenbasis Büroeinheiten an.

Schnittstellen finden und den Output maximieren

In fast allen größeren Städten gibt es heute Bürosharing-Anbieter. Gründerzentren stellen die Basis wie Mobiliar, Internet- und Telefonanschluss etc. zur Verfügung. Möchte ein Gründer seinen potentiellen Kunden eine etwas prestigeträchtigere Form des Büros bieten, so wendet er sich am besten an ein Büroservice-Center. Denn gemeinsam mit anderen Start-ups sieht das Finanzieren von repräsentativen Büroräumen gleich anders aus. Und nicht nur bei der Miete kann gespart werden. Je nach Anbieter - und Kosten - lässt sich auch

  • der Meetingraum mit ansehnlichem Mobiliar
  • der Drucker und andere Büroausstattungen
  • Küchenutensilien wie beispielsweise die Kaffeemaschine
  • oder auch eine Empfangsdame/Sekretärin teilen.

Ideen, Brainstorming und Kontakte 

Die Vorteile des Office Sharings gehen über die Mietersparnis oder die geteilte Kosten bei der Büroausstattung hinaus. Denn neben dem Wissen, das innerhalb des Coworking-Netzwerkes ausgetauscht wird, geht es auch um menschliche Erfahrungen, um kreative Ideen, Kritik und Brainstorming-Möglichkeiten. Befindet man sich unter "Gleichgesinnten", so ist die Arbeitsatmosphäre eine ganz andere, als wenn man sich zu Hause oder im teuer angemieteten Büro als Einzelkämpfer durchschlagen muss. 

 

Schon ist ein Netzwerk entstanden, das produktiv und motivierend ist. Allein diese Atmosphäre ist Gold wert. Mit Office Sharing haben alle beteiligten Akteure die Chance, voneinander zu profitieren. Das beste Szenario tritt ein, wenn aus dem Office Sharing eine erfolgreiche Kooperation wird. Nicht ungewöhnlich wäre es, wenn sich auf Basis des Office Sharings beispielsweise eine erfolgreiche Anwaltskanzlei etablieren würde. In diesem Fall stellt das Office Sharing, welches zu Beginn der Existenzgründung eher als Trittbrett gesehen wird, eine langfristige Lösung dar.

Mietvertrag genau definieren

Aber Achtung! Wer sich für eine längerfristige Lösung auf Basis des Office Sharings entscheidet, muss einiges beachten. Wichtig ist vor allem, dass im Mietvertrag genau geregelt ist, dass alle am Office Sharing beteiligten Gründer als eigenständiger Einzelunternehmer registriert sind. Somit wird sichergestellt, dass niemand für die von anderen Büroteilern verursachten Fehler haftet. Auch muss in Betracht gezogen werden, dass keine zu langen Kündigungsfristen bestehen. Denn es kann durchaus passieren, dass die junge Firma sehr erfolgreich ist und rasant wächst. Eigene und größere Büroräume sind dann erstrebenswert. In diesem Fall möchte der Gründer nicht an starre Office Sharing Mietverträge gebunden sein.


Gemeinsam Stärken nutzen

Für die 1-Frau- bzw. 1-Mann-Firma ist Office Sharing ein effizienter Weg, um den kräfte- und nervenzehrenden Beginn der Selbstständigkeit nicht allein auf die Beine stellen zu müssen. Soziale Kompetenz, Offenheit und der Wille zum Teilen und Austausch untereinander sind dabei elementare Voraussetzungen, damit das Konzept wirklich fruchtet – denn nur dann lassen sich gemeinsam Steine versetzen. ).

 

Der Tchibo Coffee Service bietet ein umfangreiches Angebot, welches sich für Office Sharing eignet, da keine Maschine gekauft, sondern Kaffeevollautomaten, wie auch Filterkaffeemaschinen einfach angemietet werden können und so die Kosten ganz im Sinne des Sharing-Gedankens geteilt werden können.

 

Weitere Informationen unter www.tchibo-coffeeservice.de.

 

Autor: Julia Schweizer


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