IT-Sicherheit: Bedrohungen für Unternehmen und Gegenmaßnahmen



Bild: hywards / freedigitalphotos.net
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Im Rahmen seiner Expertenumfrage hat der Verband der deutschen Internetwirtschaft e.V. im Jahr 2015 gravierende Sicherheitslücken in der IT-Infrastruktur deutscher Unternehmen diagnostiziert. Gleichzeitig wurde eine wachsende Bedrohung durch Internetkriminalität konstatiert. Über 50 Prozent der befragten Experten gehen laut Umfrage von einer steigenden Bedrohungslage durch Spionage und Malware aus.

Dieser Befund wirft die Frage nach dem Schutz der oft sensiblen Daten in Unternehmen bei der Nutzung von Internetinfrastruktur wie E-Mails oder Clouds auf. Neben allgemeinem Datenschutz, Aufgaben der Verschlüsselung und Mitarbeiterschulungen gehören vor allem Präventionsmaßnahmen durch ausgewählte Antiviren-Software zu den Herausforderungen für Unternehmen. 

Sicherheitslücken

Unternehmen geraten aufgrund ihres Fachwissens besonders gerne in den Fokus von Internet-Kriminellen. Speziell betroffen sind kleine und mittlere Unternehmen (KMU). Ein Grund ist das oft nur kleine Budget vieler KMU für Investitionen in IT-Sicherheit oder IT-Fachpersonal. Diebstahl sensibler (Kunden-)daten oder Firmenspionage sind daher oft Tür und Tor geöffnet. Infrastruktur wie Server oder Rechner werden oft nur nebenbei von Mitarbeitern betreut. Eine Sicherheitslücke stellt zudem die in vielen Unternehmen fehlende zentrale Planung und Organisation der IT-Herausforderungen dar. 

Notwendigkeit von Antivirenprogrammen für Unternehmen

Privat eingesetzte Virenscanner, wie sie auf jedem PC zu finden sind, genügen den Ansprüchen an die unternehmensinterne IT-Sicherheit oft nicht. Der Client stellt nur ein Element im Rahmen des umfassenden Virenschutzes dar. In Unternehmen ist eine zentrale Verwaltung des Virenschutzes angezeigt. Diese hat beispielsweise über den gegenwärtigen Status Rückschluss zu geben und muss die Möglichkeit bieten, jederzeit Updates durchzuführen. In diesem Zusammenhang wird die Frage interessant, ob der Standardschutz, der oft in Softwarepaketen bereits enthalten ist, ausreicht. 

Wahl der richtigen Antiviren-Software

In Anbetracht der großen Vielfalt kostenloser Angebote der meisten Hersteller von Antiviren-Software kommt die Frage auf, ob die Investition in kostenpflichtige Schutzsoftware sinnvoll ist. Bei dieser Entscheidung gilt es von Unternehmen, vorab einige Faktoren zu Art und Umfang des Schutzes kostenfreier und kostenpflichtiger Schutzsoftware in Erwägung zu ziehen. 


Die Suche nach für eigene Sicherheitsherausforderungen passender Antiviren-Software kann durch den Blick auf Test-Portale wie Netzsieger erleichtert werden. Hier werden Sicherheitsleistungen der Programme getestet und miteinander verglichen. Gegenwärtige Angebote, die oftmals gute Resultate erzielen, umfassen den Bitdefender Antivirus Plus sowie Kaspersky Anti-Virus sowie Norton Security Deluxe.

 

So können kostenfreie Antiviren-Programme meist nur einen gewissen Standardschutz bieten, dessen Lücken in Relation zu kostenpflichtigen Programmen derselben Hersteller im Hinblick auf Eigenschaften wie die Erkennungsrate deutlich werden. Ebenso entfallen bei kostenloser Software oft wertvolle Zusatzoptionen, darunter Schutzmechanismen, die bisher unbekannte Malware hinreichend diagnostizieren können. 

 

Unterschiede zeigen sich ebenso oft in Aktualisierungszyklen. Diese sind bei Freeware meist deutlich größer, wodurch die Gefahr durch die oft schnelllebigen Bedrohungen nicht abgewendet werden kann. 

 

Mehr Informationen auf der Webseite: www.netzsieger.de/k/antivirus

 

 

Autor: Beatrix Grosche


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