Pollenallergie: Wenn's grünt und blüht beginnt das Leiden



Frühling, eine der schönsten Jahreszeiten, doch für viele Menschen auch eine Zeit des Leidens. Was jeder gegen die lästige Pollenallergie tun kann, erklärt Gesundcoach Sascha Heinzlmeier in diesem Beitrag.

Bild: www.sonjawinzer.de  / pixelio.de
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Immer mehr Menschen reagieren auf eigentlich harmlose Umwelteinflüsse mit einer Allergie. Gerade im Frühling, wenn alles anfängt zu blühen, beginnt für viele Menschen eine Zeit des Leidens. So lösen bei Allergikern die Pollen verschiedener Blüten einen Heuschnupfen aus. Dabei geht es nicht nur um eine verstopfte Nase, tränende Augen oder Niesreiz, auch Atemnot, Schlafstörungen und Kopfschmerzen gehören zu den typischen Sympthomen. Sogar die Haut kann auf die Pollen reagieren. Doch warum ist das so?

 

“Die Antwort ist einfach”, sagt Gesundcoach Sascha Heinzlmeier. “Das Immunsystem schwächelt, denn es mangelt dem Körper an Abwehrkräften. Der Grund dafür ist die heutige Lebensweise, die sich in den vergangenen Jahrzehnten gravierend geändert hat. So ernähren wir uns zunehmend ungesund, stehen oft unter Stress, übertreiben die Körperhygiene, sind einer hohen Schadstoffbelastung ausgesetzt usw.. All diese Faktoren machen den Körper krank und leisten somit auch Allergien Vorschub. Dabei zählt die Pollenallergie zu den am häufigsten auftretenden Allergiearten”, erklärt der Experte.

Einfache Maßnahmen können helfen, die Pollenbelastung zu reduzieren. Dazu empfiehlt es sich, den Pollenfilter im Auto regelmäßig zu wechseln oder Pollenschutzgitter an den Fenstern anzubringen. Auch tägliche Nasenspülungen, das Waschen der Haare vor dem Zubettgehen und die Vermeidung von Kleiderwechseln im Schlafzimmer haben sich zur Reduzierung der Pollenbelastung bewährt.

Stärkung des Immunsystems - wichtigste Maßnahme zur Pollenallergie-Vorbeugung

Unser Körper ist ein Wunderwerk der Natur. Er regeneriert und repariert sich permanent selbst. So beiseitigen Enzyme Schäden in der Erbsubstanz DNA, Zellen werden fortlaufend erneuert. Wenn wir uns verletzen, mobilisiert der Körper zusätzliche Selbstheilungskräfte. Sie kitten die Haut und lassen Knochen wieder zusammenwachsen. Unsere Selbstheilungskräfte sind so wirksam, dass der Körper mehr als 90% aller Krankheiten bzw. Verletzungen selbst heilen kann. Damit er jedoch perfekt funktioniert und beispielsweise die 30 bis 40 körpereigenen „Medikamente“ bilden kann, müssen einige Voraussetzungen erfüllt sein.  

 

Eine gesunde Lebensweise ist die Grundvoraussetzung für die Gesunderhaltung unseres Körpers und somit auch zur Stärkung der Selbstheilungskräfte. Dazu gehören neben einer fettarmen, vitamin- und nährstoffreichen Ernährung auch ein gesunder Darm und regelmäßige körperliche Bewegung. Ausreichende Erholungsphasen mit viel Ruhe, Entspannung und einem gesunden Schlaf helfen, zu regenerieren, die Akkus wieder aufzuladen und somit den Körper zu stärken. 

Video-Interview-Serie zum Thema Selbstheilung


Möchten Sie die Zusammenhänge zwischen unserer Nahrung und Gesundheit aus ganzheitlicher Sicht verstehen? Zu diesem Thema startet am 19.04.2018, 19:00 Uhr eine kostenlose Video-Interview-Serie mit Naturärzten, Gesundheitslehrern und echten Berichten von Betroffenen. 

 

Mehr Informationen auf der Webseite: www.gesundcoach.tv   

 

Autor: Sylke Zegenhagen

Redaktioneller Service


Sascha Heinzlmeier beschäftigt sich seit vielen Jahren mit dem Studium des menschlichen Körpers und wissenschaftlicher Publikationen. In Seminaren und Coachings vermittelt er sein Fachwissen und hilft Menschen dabei, ein gesundes Leben zu führen und gesund zu bleiben. 


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