Facebook Ads funktionieren nicht



5 fatale Facebook Anzeigen Fehler und 5 Tipps zum besser machen

Facebook Ads funktionieren nicht

Wer sich ein Online Business aufbauen will, kommt um Werbung nicht herum. Nur was ist, wenn man das tollste Produkt hat, aber nicht weiß, wie man es bewerben soll? 

 

Viele große Marketer reden davon, wie sie ihr Business mit Facebook Ads gepusht und ihren Umsatz verdoppelt, ja sogar verdreifacht haben. Manche sprechen von monatlichen Umsätzen bis 30.000 Euro. Doch geht das wirklich?

 

Ja, es geht - doch setzt es eines voraus, nämlich dass man sein Handwerk versteht! Fachwissen ist die Grundvoraussetzung, die über Erfolg oder Misserfolg entscheidet. Leider denken gerade "Nebenverdienst-Suchende", dass sie auf eine fundierte Facebook Ads Ausbildung verzichten können. Die Ergebnisse sind offensichtlich: Kein Erfolg, verbranntes Geld und großes Jammern, dass Facebook Ads nicht funktionieren.  

Woran man erkennt, dass Facebook Ads nicht laufen

Nun, zu allererst natürlich, dass sie keine Leads, Anfragen, Verkäufe bringen. Doch es gibt noch ein weiteres Zeichen, welches für unrentable Facebook Anzeigen spricht:

Die hohen Anzeigenpreise. Wenn eine Conversion 3, 4 oder 10 Euro kostet, läuft definitiv etwas falsch. Dann ist die Relevanz der Anzeige für die gewählte Zielgruppe zu niedrig. Im Werbeanzeigen-Manager bei Facebook kann man die Relevanz seiner Anzeige ablesen. Ist diese kleiner als 6 sollte die Anzeige überarbeitet werden.

5 fatale Facebook Anzeigen Fehler und 5 Tipps zum besser machen

1. Ein falsches Kampagnenziel

Gleich zu Beginn können Sie den ersten Fehler machen, nämlich dass Sie ein falsches Kampagnenziel auswählen. Ist dies der Fall, kann Facebook die Anzeigen nicht optimal ausspielen. Wenn Sie beispielsweise Anmeldungen für Ihr Webinar generieren wollen, müssen Sie "Conversion" auswählen. Facebook zeigt die Anzeige dann nur Leuten, die sich mit großer Wahrscheinlichkeit anmelden. Wählen Sie stattdessen „Klicks“, wird die Anzeige Leuten gezeigt, die gern klicken.

 

Ein falsches Kampagnenziel führt somit zu höheren Conversion-Preisen und zu schlechteren Ergebnissen. Doch wie machen Sie es richtig?

 

Die Lösung

 

Fragen Sie sich zunächst, was Sie mit der Facebook Anzeige erreichen wollen. Wollen Sie Besucher auf Ihrer Seite, Downloads, Anmeldungen oder Käufer?

So legen Sie Ihre Kampagnenziele fest:

  • Sollen sich Leute mit ihrer E-Mail für etwas anmelden, lautet das Ziel: Conversion auf Webseite.
  • Wenn Sie einen Blog-Artikel bewerben, um mehr Leser zu bekommen, ist das Ziel: Erwägung (Leite Personen zu einem Ziel außerhalb von Facebook).
  • Unter Bekanntheit finden Sie die Fan-Anzeige (Hebe deine Seite hervor) und das Bewerben einzelner Beiträge. Hier ist das Ziel, viele neue Facebook-Nutzer zu erreichen und sie zum Liken und Kommentieren zu bewegen.

2. Ihr Angebot ist uninteressant

Wenn niemand auf Ihre Facebook Anzeige klickt und sich kaum jemand für Ihr Give-away einträgt, bedeutet das, dass Ihr Angebot entweder uninteressant ist oder Sie beschreiben es nicht richtig. Ihre Wunschkunden fühlen sich nicht angesprochen oder sind von Ihrer Anzeige einfach nur gelangweilt.

Die Lösung

 

Sammeln Sie Informationen über Ihre Zielgruppe. Welche Probleme, Wünsche, Träume haben sie? Wobei brauchen sie Hilfe? Welche Lösungen könnten Sie mit einem Freebie anbieten?

 

Checken Sie Ihr Angebot. Ist für Kunden wirklich ersichtlich, was Sie Ihnen als Lösung anbieten? Ist der Nutzen klar erkennbar?

 

Tipp: Testen Sie Lead-Magneten bevor Sie mit Werbemaßnahmen beginnen. Schicken Sie beispielsweise an Ihre Newsletter-Liste einen Link zu Ihrer Landingpage. Wenn die Resonanz gut ist, wissen Sie, dass ein großes Interesse an Ihrem Angebot besteht. Starten Sie dann Ihre Werbung, beispielsweise mit Facebook Ads.

Die 7 profitabelsten Facebook Anzeigen

3. Sie testen zu wenig und zu kurz

Viele schalten Facebook Anzeigen, lassen diese 2-3 Tage laufen, stellen fest, dass es nicht läuft und geben auf. Erwarten Sie keine Ergebnisse, wenn Ihre Anzeige erst kurze Zeit läuft. Zur Optimierung der Werbeschaltungen braucht Facebook mehr Zeit.

 

Die Lösung

 

Testen Sie alle Anzeigen-Elemente einzeln, indem Sie nur das jeweilige Element austauschen, den Rest aber so belassen. Testen Sie verschiedene Bilder, Headlines und Texte. Ganz wichtig ist auch ein Test der Zielgruppe. Viel Werbung verpufft nur deshalb, weil die falsche Zielgruppe gewählt wurde. Manchmal hängt es schon an minimalen Ausrichtungen, beispielsweise, ob Sie als Zielgruppe 20-Jährige oder 40-Jährige nehmen.

4. Fehler bei der Landingpage

Viele Landingpages haben ein Match-Problem. Das heißt, Design und Sprache der Facebook Anzeige passen nicht zur Landingpage. Das betrifft insbesondere Affiliates, die mit ihrer Facebook Anzeige auf die Landingpage des Vendors verlinken. Passt das nicht zueinander, verunsichert das Besucher, die sich dann fragen, ob sie wohl auf der richtigen Seite gelandet sind. Damit Ihre Werbung jedoch erfolgreich ist, dürfen Besucher nicht abspringen. Die Conversion Ihrer Landingpage sollte über 20% liegen.

 

Die Lösung

 

Wenn Ihre Facebook Anzeige viel geklickt wird, die Conversion aber schlecht ist, überprüfen Sie folgendes:

 

Verwenden Sie...

  • dieselben Worte in der Überschrift, Ansprache und im Text?
  • Passen Design, Farben, Fotos?
  • Verwenden Sie die gleiche Handlungsaufforderung?

Wenn einzelne Elemente nicht übereinstimmen, passen Sie diese an.

5. Die falsche Zielgruppe

Eine falsche Definition der Zielgruppe kann dazu führen, dass Ihre gesamte Marketing-Strategie versagt. Haben Sie eine falsche Zielgruppe, führt das zu größeren Werbeausgaben und Sie können damit rechnen, dass Ihre Werbung keinen Erfolg bringt. Und was noch schlimmer ist – man verpasst die Chance, das Produkt schnell zu verkaufen und/oder schließt potenzielle Kunden aus.

 

Wenn Sie also glauben, dass für Ihr Abnehm-Produkt die Zielgruppe aus allen deutschen Frauen zwischen 20 und 60 Jahren besteht, werden Sie schnell feststellen, dass Sie falsch liegen. Schließlich hat nicht jede Frau ein Abnehm-Problem und nicht jede hat Lust, Geld für einen Kurs auszugeben.

 

Die Lösung

 

Mit den demografischen Angaben zur Werbeanzeigengruppe können Sie feststellen, wen Sie mit Ihren Facebook Ads ansprechen, z.B. das Alter, Geschlecht, Interessen etc..

 

Erstellen Sie ein genaues Profil Ihres Wunschkunden. Wie alt ist er? Welche Interessen hat er? Welche Produkte hat er schon gekauft? Je präziser Sie die Eigenschaften festlegen, um so kleiner wird die Zielgruppe. Sie sprechen dann nicht mehr jeden an, sondern nur noch die Menschen, die sich für Ihre Angebote interessieren.

Fazit: Oft genügen schon kleine Änderungen, um eine Facebook Anzeige erfolgreich zu machen. Verzweifeln Sie deshalb nicht, wenn mal eine Anzeige nicht so läuft, wie Sie sich das wünschen. Testen und optimieren Sie Ihre Facebook Ads und geben Sie niemals zu früh auf.

 

Quelle: www.sandraholze.com

Autor: Marina Christ / Redaktion


Der Facebook Weckruf

10 x mehr Traffic und Umsatz mit gewinnbringenden Facebook-Anzeigen

Referent: David Seffer



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