Brauchen Sie wirklich einen Blog?



Die Vorteile und Nachteile von Blogs

Bild: Gerd Altmann / pixelio.de
Bild: Gerd Altmann / pixelio.de

Seit einigen Jahren sind Blogs fester Bestandteil des Internets. Auch wenn es immer wieder Stimmen gibt, die das Ende der Bloggerszene prophezeien, werden gut gemachte, auf die Leserschaft zugeschnittene Blogs auch weiterhin ein wichtiger Teil des Internets bleiben. Schließlich lebt das Web von Informationen und diese kommen vorrangig aus den unzähligen Blogs?

 

Bevor Sie sich nun aber voller Elan ins Blogger-leben stürzen, sollten Sie sich fragen, macht es überhaupt einen Sinn, Zeit und Arbeit in einen Blog zu investieren. Lesen Sie hier die Vor- aber auch Nachteile, die ein Blog mit sich bringen kann.

Vorteile eines eigenen Blogs

Blogs - bester Freund der Suchmaschinen.

Das Internet lebt von Informationen, deshalb nehmen Suchmaschinen Webseiten mit neuen Einträgen sehr schnell in ihren Index auf. Ihre Beiträge werden somit schneller gefunden.

Blogs lassen sich einfach aktuell halten.

Das Einpflegen von neuen Beiträgen in einen Blog ist sehr einfach. Mit ein - zwei Klicks steht Ihr Beitrag im Internet und ist für jeden abrufbar.


Blogs sind oft preisgünstiger als statische Webseiten.

Auch in einen Blog lassen sich statische Webseiten, wie "Über uns", "Angebote" etc. integrieren. Möglicherweise können Sie auf eine eigene Webseite sogar verzichten und nur einen Blog einrichten. 

 

Sie präsentieren sich Ihren Lesern als Experte.

Mit einem Blog haben Sie gute Möglichkeiten, Ihren Lesern zu zeigen, dass Sie sich mit Ihrem Thema gut auskennen. Dieser Vorteil ist besonders wichtig, wenn Sie beispielsweise nur regional tätig sind. Auch für einen Blog gilt: Konzentrieren Sie sich auf eine Nische und versuchen Sie die Marktführerschaft in dieser Nische zu erlangen.


Blogs sind interaktiv.

In einem Blog haben die Leser die Möglichkeit, Kommentare abzugeben. Sie erhalten so Kundenmeinungen aus erster Hand. Gute Artikel werden mit der Share-Funktion gerne in Social Media weiterverbreitet. Ihr Blog wird so schnell im Internet bekannt und gewinnt eine Leserschaft, die immer wiederkommt.

Nachteile eines eigenen Blogs

Blogs sind wenig strukturiert.

Für einen schnellen Überblick sind statische Webseiten meist besser geeignet. Sortiermöglichkeiten nach Datum oder Thema sehen zwar gut aus, werden von den Nutzern aber kaum verwendet. Besser ist die Einordnung in Kategorien, so dass der Leser wie in einem Buch in seinem Interessensgebiet weiterlesen kann.

 

Die Pflege eines Blogs ist sehr zeitintensiv.

Sollten Sie in der Anfangseuphorie viele Beiträge einstellen und danach aber für längere Zeit pausieren, kann es passieren, dass viele Leser nicht wiederkommen. Das wichtigste Erfolgsgeheimnis für einen guten Blog sind ständig neue, aktuelle Inhalte.

7 Tipps für erfolgreiche Blogs


1. Starten Sie einen Blog nur, wenn Sie auch etwas zu sagen haben.

Wenn Ihnen nach fünf Beiträgen die Themen ausgehen, dann sollten Sie besser keinen Blog starten.

 

2. Machen Sie sich vor dem Start Ihre Ziele bewusst.

Wollen Sie sich als Experte auf einem Gebiet profilieren? Wollen Sie mehr Besucher auf Ihre statische Webseite leiten? Möchten Sie Produkte übers Internet verkaufen?


3. Planen Sie Ihre Beiträge längere Zeit im Voraus.

So bringen Sie Stuktur in Ihr Projekt und Sie gehen sicher, dass Ihnen die möglichen Themen

nicht so schnell ausgehen.

 
4. Halten Sie Ihren Blog ständig aktuell.

Es bringt nichts, wenn Sie in den ersten Wochen täglich mehrere Beiträge einstellen und dann

tut sich lange Zeit nichts mehr. Stellen Sie am Anfang lieber seltener Artikel ein und erhöhen danach Ihre Frequenz statt umgekehrt. 

 

5. Schreiben Sie für Ihre Zielgruppe.

Überlegen Sie sich immer, was Ihre Zielgruppe interessieren könnte. Oftmals schreiben wir nur allzu gern über Dinge, die uns selbst interessieren. Doch interessiert sich dafür auch Ihre Zielgruppe?

 

6. Stiften Sie höchstmöglichen Nutzen.

Halten Sie keine Informationen zurück und vermeiden Sie oberflächliche Betrachtungen eines Themas. Ihre Leser sind gerade an der Information interessiert, die nicht überall zu lesen ist. Bieten Sie einzigartige Blog-Inhalte, auch wenn das im Informationszeitalter oft schwer fällt.

 

7. Schreiben Sie auch für die Suchmaschinen.

Neben Ihrer Zielgruppe sollten Sie auch die Suchmaschinen im Auge haben. In Ihren Beiträgen sollten die wichtigsten Schlagwörter (Keyword) zu Ihrem Thema nicht fehlen.

 

Quelle: www.gruendungswissen.at


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Kommentare: 3
  • #1

    Elisabeth Penselin (Donnerstag, 17 Oktober 2013 18:45)

    Vielen Dank, der Artikel zeigt wirklich in aller Kürze, worum es beim Bloggen für Unternehmen geht! Wir haben dazu noch 9 Schritte erstellt, wie man schnell und strukturiert einen eigenen Blogbeitrag schreibt: http://www.kundengewinnung-im-internet.com/blog-artikel-schreiben-anleitung/

  • #2

    Alexander Liebrecht (Montag, 12 September 2016 07:33)

    Hallo Redaktion,
    Vorteile bei Blogs gibt es wesentlich mehr als etwaige Nachteile und ich bin schon seit gut 10 Jahren ein bloggender Webmaster. Ich habe die Vorteile ganz gut auf dem Schirm und natürlich liebe ich das Bloggen, weil es mein einziges Hobby zur Zeit ist.

    Blogs sind passable Marketing-Werkzeuge und ich kann auf mich und meine Projekte aufmerksam machen, die Leserschaft ansprechen und ein kleines Netzwerk aufbauen. Selbstverständlich hängt alles von dem jeweiligen Blogger ab und ob er die Ausdauer hat, durchzuhalten. Anfangs, wie du es hier auch erwähntest, bist du voller Euphorie, doch diese ist nach ein paar Wochen schnell verflogen. Was passiert dann?! Natürlich sollte dann der Blogger weiterhin am Ball bleiben und an eigenen Artikelideen arbeiten.

    Ich sage auch, dass wenn du weniger zu deinem Lieblingsthema zu sagen hast, starte keinen Blog und vielleicht ist dir dann mit einer statischen Webseite besser geholfen. Solche Flat File CMS wie Parvula, was ein Static Page Generator ist, ermöglichen auch statische Webseiten mit Kommentar-Funktion wie Disqus - müsste es noch einmal sein, soweit ich mich gerade entsinnen kann.

    Heute verlinke ich dich von meinem ersten Hauptblog, weil es erstens mein Feedback-Montag ist und zweitens habe ich dieses Thema hier bei dir gelesen :-)

  • #3

    Kerstin Paar (Sonntag, 23 April 2017 15:28)

    Hallo Team von Gründerplan24,

    das Thema Blog wurde in obigem Beitrag grob umrissen. Die Fakten stimmen.
    Ein Blog ist auch sicher schnell erstellt, nur sind Vorüberlegungen notwendig, wie
    "Was will man erreichen, welche Vision strebt man an, ist die gewählte Nische wirklich mein Thema, von dem ich langfristig gute und wertvolle Beiträge schreiben kann?" und vieles mehr.

    Die oben erwähnten Nachteile lassen sich im Voraus beim Erstellen des Blogs / der Website vermeiden.

    Der Blog ist im Marketing (fast) nicht mehr wegzudenken. Dazu findet der Interessent weiterführende Infos im Beitrag: "Das Blog, das Herzstück im Marketing" (https://kerstin-paar.de/das-blog-das-herzstueck-im-marketing/)

    Viele Grüße
    Kerstin Paar